Land entschädigt Autofahrer nach Prüfplaketten-Skandal

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Drei Jahre nach dem Skandal um zu Unrecht vergebene Prüfplaketten für mangelhafte Autos in Baden-Württemberg werden betroffene Autofahrer vom Land entschädigt. „Wir haben Anfang Dezember mit der Erstattung der Kosten für die Nachprüfungen begonnen“, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch). Die Kosten von rund 50 Euro bekommen Halter erstattet, die Ansprüche angemeldet haben. Das sind demnach rund 300. Das Land rechnet mit einem Aufwand von etwa 15 000 Euro. Jedoch könnten noch Tausende Betroffene Forderungen anmelden.

Ein inzwischen zu einer Gefängnisstrafe verurteilter Prüfingenieur einer Karlsruher Überwachungsgesellschaft hatte 2012 massenhaft Plaketten ohne Prüfung vergeben. 8500 Fahrzeuge wurden daher zu einer kostenpflichtigen Nachuntersuchung bestellt. Das Verkehrsministerium hatte damals mitgeteilt, dass betroffene Halter für die Nachuntersuchung angefallene Kosten beim Land geltend machen können.

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