Land bittet um mehr Zeit für Kampf gegen Stickoxide

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Messgeräte am Neckartor. Foto: Franziska Kraufmann

Die Landesregierung benötigt nach Zeitungsberichten mehr Zeit als vorgesehen, um sich auf Maßnahmen zur Reduzierung der Stickoxidwerte in Stuttgart zu verständigen. Eigentlich müsste das Land dem Verwaltungsgericht Stuttgart bis Mitte Februar darlegen, mit welchen Mitteln es die Grenzwerte in der Landeshauptstadt künftig einhalten will. Grund dafür ist eine Klage der Deutschen Umwelthilfe. Nach einem Bericht der Zeitungen „Südwest Presse“, „Mannheimer Morgen“ und „Heilbronner Stimme“ (Donnerstag) will die Regierung das Gericht nun kurzfristig um einen Aufschub um 14 Tage bitten.

Darauf hätten sich die Spitzen von Grünen und CDU bei einem Treffen im Staatsministerium unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verständigt, berichten die Blätter unter Berufung auf Teilnehmer der Runde. Gemäß einem Gutachten halte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Einführung einer blauen Plakette für die effektivste Maßnahme. So würden alte Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannt. Für Stickoxide gilt ein Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

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