Trend: Schmuck aus Muttermilch

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Schmuck wird oft nicht nur als Zierde getragen. Meist hängen daran jede Menge Emotionen. So sind Ringe ein Symbol dafür, dass ein Paar zusammengehört. Wenn Frauen ein Medaillon tragen, steckt darin oft das Foto ihres Liebsten. So trägt Frau – und manchmal auch Mann – das, was ihr oder ihm lieb ist, bei sich.  

Dabei ist seit einiger Zeit ein neuer Trend zu beobachten, den Mütter kreieren. Sie tragen gelblich-weiße Anhänger. Manchmal sind Haare oder kleine Zähne mit eingearbeitet. Es gibt sie in Herz- oder Perlenform. Besonders beliebt sind Kinderfüßchen. Wer sich nach dem Material erkundigt, könnte eine Überraschung erleben. Denn es kann sein, dass der Anhänger aus Muttermilch gefertigt wurde.

Ja, das gibt es – und ist offenbar groß im Kommen. Die Erfahrung macht zumindest Nadia Gabriele aus Titisee-Neustadt im Hochschwarzwald. Sie bietet Schmuck aus Muttermilch an. Sie hat fünf Kinder, und beim Stillen ihrer Jüngsten ist sie auf die Idee gekommen, sich aus der Milch ein Andenken zu schaffen, etwas Bleibendes, eine Erinnerung an eine einzigartige Zeit. Lange hat sie experimentiert, wie die Milch haltbar und fest gemacht werden kann. Nun hat sie den Dreh heraus und bietet ihre Kunst allen Müttern an.

Die Gefahr, dass Kinder deshalb hungern müssen, besteht kaum. Für ein Schmuckstück reichen zehn Milliliter Milch. Die können Mütter ihr schicken und sich daraus Schmuck anfertigen lassen. Oder sie versuchen es selbst. Auf „Youtube“ gibt eine Mutter preis, wie aus Muttermilch Schmuck wird.

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