Land am Rand: Michael Theurers Doppeldaumen auf Fotos

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Es gibt diese Momente, in denen nichts gesprochen und doch so viel gesagt wird: ein verlegenes Lächeln, ein kurzes Zwinkern, zusammengekniffene Augen. Sie zeigen: Alleine mit dem Gesicht kann man verschiedenste Dinge ausdrücken, ohne den Mund zu öffnen. Schüchternheit, Zuneigung, Ärger. Ebenso unterwegs auf dem Feld der non-verbalen Kommunikation: die Finger. Erinnern wir uns an die Fußball-WM 1994 in den USA, als Stefan Effenberg den erhobenen Mittelfinger als Ausdruck äußerster Zustimmung etablierte. Noch heute gilt der Mittelfinger auf deutschen Straßen als Zeichen ultimativer Ausgeglichenheit. Oder nehmen wir zum „V“ gespreizte Zeige- und Mittelfinger. Sie sind besonders beliebt bei siegesgewissen Bankern oder bei asiatischen Touristen vor jedweder Sehenswürdigkeit.

Seit jeher salonfähig ist der nach oben gereckte Daumen. Er sagt so viel wie: „Supi!“ (immer mit Ausrufezeichen!), „Besser wird’s nicht“ oder „Ich bin mir wirklich unsicher, was ich gerade für eine Geste machen soll, also recke ich mal den Daumen hoch und lenke ab.“

Der Daumen war vor einigen Tagen nun auch Gast beim FDP-Parteitag. Der Landesvorsitzende Michael Theurer reckte gleich die Daumen beider Hände empor. Was genau er in dem Moment, da er doch nicht sprach, sagen wollte, ist noch nicht klar: War er doppelt supi drauf (also mit zwei Ausrufezeichen!!) oder doppelt überrumpelt? Fest steht: Theurer ist Wiederholungstäter. Denn bereits bei einem Treffen der Liberalen im Januar doppeldäumte er gar kräftig.

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