Land am Rand: Heldenhafte Arbeit an der Dreckfront

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Ein halbes Jahr ist die „Schnelle Eingreiftruppe Sperrmüll“  jetzt in Mannheim unterwegs. Und der unendliche Kampf gegen Verunreinigungen in den dunklen Großstadtschluchten zeitigt die ersten Erfolge. Der Sondertrupp mit fünf Mitarbeitern in zwei Fahrzeugen rückt aus, wenn es Beschwerden über illegal weggeworfenen Abfall gibt. Der Müll soll schnell weg, denn solche wilden Ablagerungen können, wie unbewacht zur Abfuhr bereitgestellte legale Sperrmüllfuhren auch,  über  Nacht ruckzuck zu Müllgebirgen anwachsen.

80 bis 100 Müllhaufen, einfach in irgendwelche Ecken geworfen, gibt es in Mannheim. Jeden Monat. Die schnelle Eingreiftruppe räumt sie weg. Innerhalb von zwei Tagen, ist das selbstauferlegte Ziel. Laut Lagebericht im Betriebsausschuss für Technische Betriebe klappt das gut: Die Verunreinigungen hätten sich deutlich reduziert und die Mannheimer Straßen seien jetzt sauberer. Auch Anwohnerinnen und Anwohnern mit fremden Dreckhaufen vor der Tür lobten die schnellen Auf- und Abräumer – und auch die, welche die wilden Ablagerungen den Behörden melden.

Das Lob für die Mannheimer Eingreiftruppe darf sich ruhig über den Betriebsausschuss hinaus im ganzen Land verbreiten. Deshalb gerne auch Applaus von dieser Stelle und gleich noch ein Appell hinterher: nicht nachlassen an den Müllfronten! In Mannheim wie anderswo. Denn bei der illegalen Müllentsorgung kennen Sauigel und Drecksbären weder Urlaub noch Nachtruhe.

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