Kurdenfest erfüllte Auflagen

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Die Veranstalter des Kurdischen Kulturfestes am Samstag haben die von der Stadt Mannheim geforderten Auflagen zur Anzahl der Ordner erfüllt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei gestern. "Wir gehen davon aus, dass 200 Ordner des Veranstalters tatsächlich vor Ort waren." Nach den massiven Ausschreitungen bei dem Fest, durch die 80 Polizisten verletzt wurden, hatte es Zweifel an der Anzahl der Sicherheitsleute gegeben.

Eine zunächst für Sonntag angemeldete türkische Demonstration wurde inzwischen zurückgezogen, wie ein Sprecher der Stadt erklärte. Die Polizei hätte sich für den Fall mit deutlich mehr Polizisten gerüstet als sie am vergangenen Wochenende vorgehalten hatte, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Rüdiger Seidenspinner. 2000 erwarteten Demonstranten hätten 1400 Polizisten gegenüberstehen sollen.

Eine Debatte um die Anzahl der Ordner hält die Polizei für unangebracht. "Wir haben mit 600 Kollegen nichts ausrichten können", sagte der Polizeisprecher. Da hätte auch ein Mehr an privaten Ordnern das Problem nicht gelöst. Zumal diese - anders als die Polizei - keine Eingriffsbefugnisse gegen Gewalttäter gehabt hätten. Als die Krawalle einsetzten, hätten sich die Ordner des Veranstalters in Sicherheit gebracht - zu Recht, so die Polizei. Anders hätten sie sich nur selber in Gefahr gebracht.

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