KSC gewinnt Zuversicht: „Spaß, gut zu verteidigen“

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Cheftrainer Marc-Patrick Meister (r) und Oliver Kreuzer. Foto: Christoph Schmidt/Archiv  Foto: 

Nach der bisher besten Saison-Leistung hofft Drittliga-Topfavorit Karlsruher SC auf einen endgültigen Umschwung in seinem Fußball-Alltag. „Solche Spiele sind für unsere Mannschaft sehr, sehr wertvoll. Sie helfen uns, unseren Weg weiter zu gehen“, sagte Trainer Marc Patrick Meister nach dem knappen Erstrunden-Aus im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen. Erstmals blieb der KSC in einem Pflichtspiel nach dem Zweitliga-Abstieg über 90 Minuten ohne Gegentor - und das gegen einen Bundesligisten. „Die Mannschaft hat augenscheinlich Spaß entwickelt, gut zu verteidigen“, sagte Meister zum 0:3 nach Verlängerung gegen die Werkself.

Bevor die Karlsruher Defensive bei den Gegentoren von Dominik Kohr, Joel Pohjanpalo und Leon Patrick Bailey in der 93., 99. und 105. Minute geschlagen war, hatte sie laut Meister „mit viel Leidenschaft und riesigem Engagement“ dagegen gehalten. „Karlsruhe hat es sehr gut verteidigt“, lobte auch der erleichterte Bayer-Coach Heiko Herrlich. Der Stolperstart in der 3. Liga mit nur einem Sieg am vierten Spieltag spiegelte sich am Freitagabend nicht wieder. „Das ist schon ärgerlich. Es hätte auch andersherum ausgehen können“, haderte der erst 19 Jahre alte Mittelfeldspieler Florent Muslija.

Nach der couragierten Leistung und der erwartbaren Niederlage spendierte Meister seinen Profis einen freien Samstag und nimmt Zuversicht mit in die Auswärtspartie am kommenden Freitag beim Tabellen-Zweiten Fortuna Köln. „Wir müssen an diese Leistung in der Liga anknüpfen“, erklärte Verteidiger David Pisot.

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