Beamtenbundchef dringt auf Korrektur der Beihilfekürzung

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Beamtenbundchef Kai Rosenberger. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv  Foto: 

Der neue Vorsitzende des Beamtenbundes, Kai Rosenberger, hat die Rücknahme von Verschlechterungen bei der Beihilfe zur vordringlichen Chefsache gemacht. Die für ab 2013 eingestellte Beamte abgesenkte Beihilfe sei mitverantwortlich dafür, dass im mittleren Dienst der Abstand zum Existenzminium vor allem in Großstädten nicht mehr gegeben sei, sagte Rosenberger beim Gewerkschaftstag des Beamtenbundes Baden-Württemberg am Mittwoch in Ludwigsburg. „Dieser Fehler muss korrigiert werden.“ Eine Korrektur würde ihm zufolge den Haushalt kaum belasten und zur Attraktivität des von Personalproblemen gebeutelten öffentlichen Dienstes beitragen.

Der Nachfolger des langjährigen Landeschefs und neuen Ehrenvorsitzenden des Beamtenbundes, Volker Stich, bot der grün-schwarzen Landesregierung einen konstruktiven Dialog an. „Herr Ministerpräsident, die Besoldungsstruktur in Baden-Württemberg muss kritisch unter die Lupe genommen werden“, sagte Rosenberger an die Adresse von Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne). Kretschmann ist Festredner der Veranstaltung des Dachverbandes mit 50 Einzelgewerkschaften.

Beamtenbund BW

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