Kretschmann krank: Kabinett tagt ohne Chef in Brüssel

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Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Franziska Kraufmann/dpa

Aus gesundheitlichen Gründen hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) seine geplante Reise nach Brüssel abgesagt. Ein Teil des grün-schwarzen Kabinetts tagt in der belgischen Hauptstadt deshalb ohne den 68-Jährigen. Wegen einer Erkrankung könne der Regierungschef die traditionell zu Jahresbeginn angesetzte Auslandsvisite nicht antreten, teilte das Staatsministerium am Montag mit. Bis Dienstag stehen politische Gespräche des Kabinetts in Brüssel an.

Geplant ist etwa auch ein Treffen von Kabinettsmitgliedern mit dem EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident ist seit Anfang des Jahres für den Bereich Haushalt und Personal zuständig.

Die Themen Brexit, Einwanderung und die Zukunft der Europäischen Union stehen im Mittelpunkt der zweitägigen Reise des Kabinetts. Für Montagabend war zunächst ein Neujahrsempfang der Regierung in der Landesvertretung geplant.

„Angesichts der politisch turbulenten Zeiten mit zunehmendem Protektionismus und Rückzug ins Nationale kommen neue Herausforderungen auf Europa zu. Wir brauchen mehr Einigkeit und eine gewichtigere Rolle der EU in der Welt“, hatte ein Regierungssprecher zuletzt gesagt. Der Südwesten habe stets Impulse für die europäische Einigung gesetzt. „Daher gilt es gerade jetzt, sich aktiv in die Debatte über die Gegenwart und Zukunft der Europäischen Union vor Ort in Brüssel einzubringen“, sagte der Sprecher.

Staatsministerium

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