Kretschmann „im Prinzip offen“ für erweiterte DNA-Analyse

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Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: F. Kraufmann/Archiv

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) steht einer möglichen Ausweitung der DNA-Analyse zur Aufklärung von schweren Verbrechen offen gegenüber. Justizminister Guido Wolf (CDU) will, dass künftig auch zum Beispiel Augen-, Haar- und Hautfarbe aus DNA-Spuren gelesen und zur Fahndung genutzt werden können. Wolf strebt eine Bundesratsinitiative zu dem Thema an und hatte deshalb das Staatsministerium kontaktiert. Auf die Frage, ob er das Ansinnen unterstütze, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart: „Im Prinzip ja.“ Details müssten aber noch besprochen werden. Bisher sind nur Rückschlüsse aus der DNA auf das Geschlecht erlaubt. Nach dem Mord an einer Freiburger Studentin hatten Ermittler deutlich gemacht, dass sie bei einer erweiterten DNA-Analyse den Kreis der möglichen Täter hätten eingrenzen können. In Untersuchungshaft sitzt ein Flüchtling.

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