Kreis Tübingen: Tägliches Improvisieren

In Tübingen leben derzeit 589 Flüchtlinge in der Erstunterbringung - unter anderem in einer Sporthalle und baufälligen Häusern. OB Boris Palmer blickt nicht sehr optimistisch in die Zukunft, vor allem wenn es um die Anschlussunterbringung anerkannter Bewerber geht.

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Auf dem ohnehin angespannten Tübinger Wohnungsmarkt konkurrieren Flüchtlinge mit Studenten-WGs und Sozialhilfeempfängern. "Ich weiß nicht, wie es 2017 weitergehen soll", sagte Palmer nun im Gemeinderat. Konsens ist, dass die Stadt schnell Bauland ausweisen soll.

Völlig überraschend erhielt vor drei Wochen die Stadt Rottenburg eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Binnen weniger Stunden schafften es die Helfer, die Halle mit Feldbetten auszustatten und die Versorgung aufzubauen. Seither leben in Ergenzingen hunderte Flüchtlinge. Der Status der Einrichtung ist nicht geklärt, die Situation ist geprägt von Unsicherheit, täglichen Überraschungen und Improvisation. Politik und Bevölkerung gehen dennoch bisher sehr gut mit alldem um. Ein Feuer in einem Container-Wohnheim am 8. September wurde laut Ermittlern wohl durch Fahrlässigkeit ausgelöst.

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