Kreis Göppingen: Behörden im Krisenmodus

"Krisenmodus" oder "Notfallbetrieb" herrscht im Göppinger Landratsamt beim Thema Asylbewerber. Eine Koordinierungsgruppe wurde eingerichtet, die Entscheidungen vorbereiten und möglichst selbst treffen soll.

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Allerdings ist der Versuch gescheitert, bürokratische Fesseln zu lockern. Die Kreisverwaltung wollte freie Hand haben um bei Bedarf Gebäude oder Wohncontainer für Flüchtlinge kaufen zu können. Diesen Vorschlag machten die Kreisräte nicht mit.

Der Landkreis versucht, die Flüchtlinge möglichst gleichmäßig auf die Kommunen zu verteilen. Was aber immer schwieriger wird, denn es gibt immer noch Gemeinden, die dem Landkreis keine geeignete Unterkunft angeboten haben. Ende September waren 1154 Asylbewerber in 44 Unterkünften im Kreis Göppingen untergebracht.

Ende August bezogen die ersten Asylbewerber die Wölkhalle in Geislingen, die zu einem Berufsschulzentrum gehört, mittlerweile leben dort 142 Flüchtlinge. Im November sollen sie in Container umziehen, die neben der Halle aufgebaut werden. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin groß. Aber auch rechtsextreme Gruppen machen Stimmung.

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