Körper des Bärenweibchens Tips geht nach Stuttgart

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Die Mischbärin Tips im Zoo in Osnabrück. Foto: Friso Gentsch/Archiv  Foto: 

Der Leichnam des im Frühjahr bei einem Ausbruchsversuch erschossenen Osnabrücker Bärenweibchens Tips soll an das staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart gehen. Wie der Zoo Osnabrück am Dienstag mitteilte, will er den Körper des Tieres für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung stellen.

Da das Bärenweibchen ein Hybridbär war - der Vater war ein Eisbär, die Mutter eine Braunbärin - habe das Tier für die Wissenschaft einen hohen Wert, sagte Zoodirektor Michael Böer. Wissenschaftler sollen nun Gewebs- und Zellproben nehmen und den Knochenbau untersuchen. Mit einer Präparation soll die Bärin der Nachwelt erhalten bleiben, aber nicht mehr im Osnabrücker Zoo gezeigt werden - an dem Tier hingen zu viele Emotionen.

Experten aus Stuttgart und Leipzig arbeiten daran, den Tierkörper für die aktuelle Forschung und die Nachwelt zu erhalten und zu konservieren, hieß es. Der Leichnam des Tieres war vom Osnabrücker Naturkundemuseum eingefroren worden.

Zusammen mit ihrem Bruder Taps war das Tier Botschafter des Zoos für den Klimaschutz, denn wegen des Klimawandels kommen solche Kreuzungen mittlerweile auch in freier Wildbahn vor. Am 11. März gelang es Tips, aus ihrem Gehege zu entkommen und frei im Zoo herumzulaufen. Zum Schutz der Zoobesucher hatte sich Zoodirektor Böer zum Abschuss der Bärin entschlossen.

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