Kirchen machen sich für Familiennachzug stark

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Eine Flüchtlingsfamilie. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv  Foto: 

Mit einer Aktionswoche zum Recht auf Familie machen sich Kirchen, Sozialverbände, die Flüchtlingshilfe sowie weitere Organisationen stark für den Familiennachzug von Flüchtlingen. Unter dem Motto „Recht auf Familie - Integration braucht Familienzusammenführung“ starten von kommendem Montag an verschiedene Aktionen, „um für Verbesserungen der Rechtslage und Praxis der Familienzusammenführung zu werben“, teilte die Liga der freien Wohlfahrtspflege am Freitag mit.

Ehepartner und Kinder von hier lebenden Flüchtlingen sowie Bürgerkriegsflüchtlingen mit temporärem Schutzstatus müssten die Möglichkeit bekommen, nach Deutschland zu kommen, ergänzten die Vorstände der Diakonie Baden und Württemberg, Urs Keller und Dieter Kaufmann. Die derzeitige Praxis der Bundesregierung verstoße ohne Not gegen Grund- und Menschenrechte. Keller und Kaufmann mahnten gleichzeitig Hilfe für die Kommunen an. Diese benötigten mehr Unterstützung vom Bund, um Geflüchtete unterbringen und versorgen zu können.

Geplant sind landesweit unter anderem Mahnwachen, Gottesdienste zu dem Thema, Lichterketten sowie Infostände und Gespräche mit Politikern. Mit im Boot sind neben der Liga und der Diakonie auch der Landesfamilienrat, die Caritas, der Internationale Bund, der Flüchtlingsrat und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Aktionswoche endet am Zweiten Advent, gleichzeitig Tag der Menschenrechte (10. Dezember).

Infos der Liga der Freien Wohlfahrtspflege zur Aktionswoche

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