Kempf und Haberer angeschlagen: Koch vor Debüt für Freiburg

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Freiburgs Trainer Christian Streich. Foto: Patrick Seeger/Archiv  Foto: 

In diesem Jahr soll es anders laufen für den SC Freiburg - und nicht wieder zwei Niederlagen mit jeweils vier Gegentoren geben gegen RB Leipzig. Dabei spricht der Zeitpunkt vor dem ersten Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison nicht für die Breisgauer. Die Sachsen verloren ihr Auftaktmatch auf Schalke 0:2. „Sie werden berechtigterweise sauer sein, dass sie verloren haben, weil sie gut gespielt haben, und sie werden auf uns los gehen“, prognostizierte Streich vor dem Fußballspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky).

„Wir laufen nicht sauer auf, aber mit sehr großer Entschlossenheit“, sagte RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl einen Tag nach der Auslosung der kommenden Gegner in der Champions League. „Es gehört eine Topleistung dazu, die Punkte zu holen. Wir stellen uns auf die schwerstdenkbare Aufgabe ein.“

Streichs Truppe soll „mit Mut rausgehen“ und vor allem „aktiv und sehr gut verteidigen“, forderte er vor der Fahrt nach Sachsen. Umso ärgerlicher ist deswegen der drohende Ausfall von Marc-Oliver Kempf. Der Innenverteidiger, beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt Teil einer stabilen Dreierkette, hat nach Einschätzung von Streich genau wie Janik Haberer mit den Nachwirkungen der U21-EM und der dadurch fehlenden Sommerpause zu kämpfen. „Sie sind an der Kante und ich wusste, dass das kommen wird“, so der SC-Coach.

Für Kempf wäre eigentlich Caglar Söyüncü die erste Alternative, der sich durch seinen Patzer in der Europa-League-Qualifikation zunächst aus der Mannschaft gespielt hatte. Möglicherweise kommt aber auch schon Robin Koch zum Einsatz, der erst am Dienstag vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet wurde und dort alle bisherigen Saisonspiele bestritten hat. „Er hat eine gute Athletik und ein gutes Kopfballspiel und ist körperlich in gutem Zustand“, erklärte Streich.

Letzteres gelte auch für Rückkehrer Marco Terrazzino, der gegen Frankfurt in der Schlussphase eingewechselt wurde. „Er hat es gut gemacht und ich war erfreut, dass er sich gleich so einbringen konnte“, sagte der SC-Coach, der dem Offensivspieler Chancen auf einen Startplatz für das Spiel in Leipzig einräumte. Schließlich hätten im Heimspiel vor allem die kreativen Aktionen gefehlt, für die Terrazzino sorgen könnte.

Eine neue Option in der Offensive dürfte bald auch wieder Karim Guédé sein. Er ist nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder ins Training eingestiegen, kommt aber für das Auswärtsspiel noch nicht in Frage.

Er wisse zwar genau, wie Leipzig spielt, sagte der SC-Trainer, weil er auch schon vergangene Saison viele Spiele des Hasenhüttl-Teams angeschaut habe. Das mache die Aufgabe aber nicht einfacher, weil es extrem schwer sei, das gute Offensivspiel vor allem von Naby Keita und Emil Forsberg zu unterbinden. Auf Stürmer Yussuf Poulsen müssen die Leipziger womöglich verzichten. Er laboriert an einer leichten Oberschenkelverletzung.

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