Kartellvorwürfe: Hermann verlangt Konsequenzen

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Winfried Hermann (Die Grünen) gestikuliert während einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv  Foto: 

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) fordert nach den Kartellvorwürfen gegen deutsche Autohersteller rasche Aufklärung und Konsequenzen. „Ich finde, jetzt ist auch mal ein bisschen Demut und Anstand angesagt und nicht diese hochmütige Haltung nach dem Motto: Wir wollen, dass die Politik uns endlich in Ruhe lässt“, sagte er am Freitagabend im ZDF-„heute journal“.

Er wolle endlich einmal sehen, dass das Management Verantwortung übernehme, konsequent aufkläre und dazu auch neutrale Hilfe von außen einhole. „Und dann muss man Konsequenzen ziehen, dass so etwas nicht wieder passieren kann.“

Deutsche Autobauer stehen einem „Spiegel“-Bericht zufolge unter dem Verdacht jahrelanger illegaler Absprachen zu Lasten von Verbrauchern und Zulieferern. Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen sich in einem gemeinsamen Kartell über Technik, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben, wie das Nachrichtenmagazin am Freitag meldete. Auch das „Handelsblatt“ schrieb über entsprechende Vorgänge. Im Kartellrecht sind Vereinbarungen verboten, die den Wettbewerb beschränken.

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