Kartellverdacht: US-Klagen gegen Autobauer werden gebündelt

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Ein Messschlauch steckt im Auspuffrohr eines Dieselfahrzeugs. Foto: Patrick Pleul/Archiv  Foto: 

In den USA werden die Sammelklagen wegen Kartellverdachts gegen den Volkswagen-Konzern, Daimler und BMW bei einem Gericht in San Francisco gebündelt. Dort trifft zumindest VW auf einen alten Bekannten: Als zuständigen Richter ernannte ein Justizausschuss in der vergangenen Woche den bereits für die Klagen im Abgas-Skandal zuständigen Charles Breyer. Den deutschen Autobauern werden jahrzehntelange verbotene Absprachen vorgeworfen, die unter anderem zu überhöhten Preisen geführt haben sollen.

Die Bündelung der Fälle an einem Gerichtsstandort soll das Verfahren vereinfachen. Die Anschuldigungen in den Klageschriften lesen sich weitgehend deckungsgleich und basieren vor allem auf einer Geschichte des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, der am Freitag ebenfalls über die Zusammenführung der Klagen in Kalifornien berichtete. Beim VW-Konzern sind auch die Töchter Audi, Porsche und Bentley angeklagt. Zudem wird in mindestens einem Fall der Zulieferer Bosch mitbeschuldigt.

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