Karlsruherin infiziert sich mit Hasenpest

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Die infizierte 41-Jährige war Ende Juni bei einem Fitness-Camp, bei dem die Teilnehmer auch durch den Schlamm krochen. Eine Woche später bekam sie hohes Fieber. Sie nimmt an, dass das Bakterium auf diesem Weg oder durch den Stich einer Bremse in ihren Körper gelangt sein könnte.

Der Erreger, das Bakterium Francisella tularensis, kann zum Beispiel durch infizierte Nagetiere oder Zecken auf den Menschen übertragen werden und zeigt sich häufig durch Hautgeschwüre oder Entzündungen der Lymphknoten. Dass die Krankheit auf den Menschen übertragen wird, kommt laut Karlsruher Veterinäramt "sehr selten" vor. Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) notierte in diesem Jahr bundesweit 19 Fälle von Hasenpest beim Menschen, im vergangenen 34 Fälle.

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