Karlsruhe hofft auf Deutsches Internet-Institut

|

Dienstag wird entschieden, wo das neue Deutsche Internet-Institut angesiedelt wird. Fünf Bewerber sind in der Endauswahl des Bundesforschungsministeriums, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ziel des geplanten Internet-Instituts ist, die Folgen des digitalen Wandels für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu erforschen – und so die Digitalisierung besser zu verstehen und zum Wohl der Gesellschaft nutzbar zu machen.

Für den Anfang sind in den ersten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen. Um das aus Bundesmitteln finanzierte Institut konkurrieren mit dem KIT Projekte aus Berlin, München, Bochum und Hannover.

Das Karlsruher Institut für Technologie will mit seinen Partnern die Folgen der Digitalisierung über Fachgrenzen hinweg untersuchen. Es ist nicht nur eine der bundesweit führenden Einrichtungen in der Informatik, sondern betreibt seit einem Vierteljahrhundert auch das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse beim Deutschen Bundestag (TAB). Dies hat seit seiner Gründung etwa 200 Studien zu den gesellschaftlichen Folgen wissenschaftlich-technologischer Entwicklungen vorgelegt. Ein weiterer Schwerpunkt des KIT-Antrags liegt auf der Bürgerbeteiligung.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Stellenabbau: Bittere Pille für Ratiopharm

Der Mutterkonzern Teva streicht weltweit 14.000 Stellen. Es bleibt vorerst offen, inwieweit Ulm betroffen ist. weiter lesen