Gemeinschaftsschule: Fremdsprachenregelung umstritten

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Susanne Eisenmann (CDU), die Kultusministerin von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv  Foto: 

Die Regelung für den Fremdsprachenunterricht in der gymnasialen Oberstufe der Gemeinschaftsschule soll nach dem Willen des Kultusministeriums in der kommenden Woche unter Dach und Fach sein. Sie wolle die entsprechende Kabinettsvorlage in der kommenden Woche in der Ministerriege einbringen, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart. Das Thema war am Dienstag von der Tagesordnung des Kabinetts genommen worden, nachdem die CDU-Fraktion Änderungen angemahnt hatte.

Dabei geht es um den Sprachenunterricht: Nach den Plänen Eisenmanns müssen Schüler, die vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe keinen Unterricht in einer zweiten Fremdsprache hatten, durchgehend Unterricht in einer neu beginnenden zweiten Fremdsprache belegen. Schüler, die die zweite Fremdsprache bereits „mitbringen“ (Französisch), sollen diese fortführen oder eine neue Fremdsprache (Spanisch) beginnen können. Wie lange sie diese zweite Fremdsprache lernen, ist zwischen Grünen- und CDU-Fraktion strittig.

Während Eisenmann und die Grünen eine Mindestdauer von einem Jahr für ausreichend halten, möchte die CDU-Fraktion in enger Anbindung an das klassische Gymnasium einen durchgängigen Fremdsprachenunterricht bis zum Abitur. Dass ihr die eigene Fraktion in diesem Punkt die Gefolgschaft versagt, sieht Eisenmann gelassen. Es sei das Recht von Fraktionen, Diskussionen über inhaltliche Fragen anzustoßen. Die Neuregelung ist insbesondere wichtig für die beiden Gemeinschaftsschulen in Tübingen und Konstanz, die im kommenden Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe starten.

Ministerium

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