Kabinett sucht mit Experten Wege aus der Bildungsmisere

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Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv

Mithilfe von Experten sucht die Landesregierung nach Auswegen aus der Bildungsmisere. Das grün-schwarze Kabinett wollte am Montagabend im Staatsministerium in Stuttgart zu einer Sondersitzung mit Experten zusammenkommen, um über Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden baden-württembergischer Schüler in bundesweiten Vergleichsstudien zu beraten. Daran teilnehmen werden auch der Tübinger Bildungsforscher Ulrich Trautwein und der Heidelberger Erziehungswissenschaftler Albrecht Wacker. Ein Regierungssprecher sagte am Montag, es handele sich um einen reinen Informationsabend. Beschlüsse würden nicht gefasst.

In der jüngsten Studie des Instituts für Qualität im Bildungswesen (IQB) war der einstige Primus Baden-Württemberg auf hintere Ränge abgerutscht. Dabei ging es um das Fach Deutsch mit Fähigkeiten zum Beispiel im Lesen und in der Rechtschreibung.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte am Montag auf Anfrage in Stuttgart, sie halte es für wichtig, dass das Kabinett sich von Fachleuten und Praktikern beraten lasse. Der Kabinettsabend sei dabei eines von mehreren Treffen. So gebe es am 18. Februar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart einen bildungspolitischen Kongress, den das Kultusministerium selbst veranstalte. Dort würden die detaillierten Ergebnisse des jüngsten Schulleistungsvergleichs vorgestellt. An dem Kongress werden auch Verbände aus dem Schulsektor teilnehmen und dort ihre Einschätzungen und Vorschläge präsentieren.

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