Jugendliche nach „Legal High“-Konsum zusammengebrochen

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Mit einem vermeintlich harmlosen Joint vor dem Unterricht haben sich zwei 16-Jährige in Biberach selbst außer Gefecht gesetzt - und ein Strafverfahren eingebrockt. Nach dem Rauchen einer mit chemischen Substanzen versetzten Kräutermischung seien das Mädchen und der Junge zusammengebrochen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sie hätten sich mehrfach übergeben und seien kurzzeitig bewusstlos gewesen, so dass ein Notarzt helfen musste.

Das Ergebnis: neben viel Ärger mit Eltern und der Schule auch noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Polizei nahm den Fall zum Anlass, um erneut vor sogenannten Legal Highs zu warnen, die unter harmlos klingenden Namen als vermeintlich legale Alternative zu verbotenen Drogen über das Internet oder Dealer vertrieben werden.

„Das sind Gemische, die Kräutern, Tee oder Tabak ähnlich sehen und mit chemischen Stoffen versetzt sind, durch die Wirkungen von Rausch- und Betäubungsmittel nachgeahmt werden sollen“, erläuterte Polizeisprecher Uwe Krause. „Diese Substanzen können toxisch oder gar krebserregend sein und Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, starkes Zittern, Herzrasen, Orientierungslosigkeit und Kreislaufprobleme verursachen.“ Die weitaus meisten „Legal Highs“ seien bereits offiziell verboten.

Pressemitteilung

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