In Äthiopien getöteter Tourist stammt aus Aalen

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Ein bei einem Überfall in Äthiopien getöteter deutscher Tourist stammt aus Aalen im Ostalbkreis. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Donnerstag. Weitere Details nannte er nicht - mit Verweis auf die Persönlichkeitsrechte des Mannes. Das Auswärtige Amt hatte bereits am Dienstag ein deutsches Todesopfer im Zusammenhang mit dem Überfall am Vulkan Erta Ale bestätigt, allerdings ohne die genaue Herkunft zu nennen. Das Verbrechen ereignete sich demnach bei der Besteigung des Vulkans nahe der Grenze zum Nachbarstaat Eritrea.

Der etwa 600 Meter hohe Vulkan in der Danakil-Wüste zieht Touristen an, weil man dort vom Kraterrand aus einen brodelnden Lavasee beobachten kann. Ein örtlicher Tourguide erklärte, bei dem Überfall vom Sonntag seien der Deutsche getötet und ein äthiopischer Mitarbeiter eines Reiseunternehmens verletzt worden. Wer hinter dem bewaffneten Angriff steckte, war zunächst unklar. Im Verdacht stehen Milizen, die ihre Stützpunkte im nahen Eritrea haben. Eritrea und Äthiopien haben zuletzt von 1998 bis 2000 gegeneinander Krieg geführt. Die Nachbarn sind weiterhin verfeindet. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Reisen in das Gebiet ab.

Reisehinweis des AA zur Danakil-Wüste und dem Vulkan Erta Ale

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