Immer noch Streit um Gemeinschaftsschule

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Eine junge Lehrerin schreibt an eine Schultafel. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv  Foto: 

Auch fünf Jahre nach ihrer Einführung sorgt die von Grün-Rot eingeführte Gemeinschaftsschule für hitzige Debatten im Landtag. Der SPD-Bildungsexperte Stefan Flust-Blei warf der amtierenden grün-schwarzen Koalition am Donnerstag in Stuttgart vor, diese „Schule für alle“ schlecht zureden. So sei das Defizit an Gymnasiallehrern an der Gemeinschaftsschule nicht durch mangelndes Interesse der Pädagogen zu erklären, wie es Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nahelege. Vielmehr habe sie viel zu wenige Lehrkräfte eingestellt. Wenn Eisenmann das anders kommuniziere, sei das „keine Verlegenheitslüge“, sondern „ bewusste Täuschung“. Nach Ansicht von Kultusstaatssekretär Volker Schebesta (CDU) bleibt die SPD Belege für ihren Vorwurf schuldig.

An den rund 300 Gemeinschaftsschulen im Land drücken Kinder unterschiedlicher Begabungen und Fähigkeiten gemeinsam die Schulbank. Individuelle Förderung und selbstständiges Arbeiten stehen im Fokus.

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