IHK: Erbschaftsteuer-Kompromiss bringt Verlässlichkeit

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BWIHK-Präsident Peter Kulitz begrüßte die Einigung in der Koalition: "Unsere Familienunternehmen im Land können nun die nötige Rechtssicherheit erwarten - nicht zuletzt bei Investitionen und Einstellung", sagte Kulitz am Donnerstag in Stuttgart. Der Kompromiss spiegele deutlich besser die unternehmerische Realität wider. Allerdings entstünden weiterhin hohe Kosten bei der Übergabe von Firmen auf die nächste Generation. "Daher muss die steuerliche Entlastung unseres Mittelstandes weiter auf der politischen Tagesordnung stehen."

Am Mittwochabend hatten sich Vertreter von Union, SPD, Grünen und Linken im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat auf eine Reform der Erbschaftsteuer geeinigt. Demnach werden Firmenerben auch künftig steuerlich begünstigt, wenn sie das Unternehmen längere Zeit fortführen und Arbeitsplätze erhalten. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisherigen Privilegien Ende 2014 als zu weitgehend gekippt und schon bis Ende Juni schärfere Vorgaben verlangt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisierte unterdessen, durch die Neuregelung würden die eigentümer- und familiengeführten Unternehmen deutlich höher belastet als von der Politik zugesagt.

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