Hugo Boss blickt auf maues Jahr

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Ein Pullover der Modemarke Hugo Boss hängt an einem Kleiderbügel. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Rosige Aussichten wird der Modekonzern Hugo Boss auf seiner Bilanzpressekonferenz wohl nicht verkünden. Heute lädt der Edelschneider Journalisten nach Metzingen. Die im Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen fielen wie erwartet mau aus mit einem Umsatzrückgang von vier Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Analysten rechnen entsprechend mit einem noch stärkeren Gewinnrückgang. Boss-Chef Mark Langer hatte im Herbst bereits angekündigt: Es wird wohl noch ein Jahr dauern, bis die eingeleiteten Veränderungen Früchte tragen.

Hugo Boss leidet unter der Krise in der Modebranche, aber auch unter eigenen Fehlern. Eine teure Ladenexpansion und der Versuch, die Marke Boss im Luxussegment zu etablieren, waren fehlgeschlagen. Nach einer heftigen Gewinnwarnung Anfang 2016 wurde fast die komplette Führungsriege ausgewechselt. Geblieben ist nur der jetzige Konzernchef Langer, der unter seinem geschassten Vorgänger Claus-Dietrich Lahrs die Finanzen des Konzerns verantwortet hatte.

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