Hoffenheim zieht in zweite Pokalrunde ein

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Hoffenheims Nadiem Amiri jubelt über seinen Treffer. Foto: Thomas Eisenhuth  Foto: 

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat ohne Glanz die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Dank des Treffers von Nadiem Amiri (55. Minute) setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt am Samstag vor 8144 Zuschauern mit 1:0 (0:0) durch. Zwar geht die TSG mit einem „Erfolgserlebnis“ in das erste Playoff-Hinspiel zur Champions League am Dienstag gegen den FC Liverpool. Doch beim bislang bedeutendsten Spiel ihrer Vereinsgeschichte müssen die Kraichgauer in drei Tagen zu Hause eine um Klassen bessere Leistung zeigen, wollen sie gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp bestehen.

Dem Bundesliga-Trainer des Jahres, Julian Nagelsmann, dürfte wenig von dem gefallen haben, was er sah. Mit dem wiedergenesen Nationalstürmer Sandro Wagner und Neuzugang Nico Schulz in der Startelf hatten die Hoffenheimer zwar die Hoheit beim Ballbesitz. Doch gute Chancen konnte der Favorit, bei dem der von Bayern München ausgeliehene U21-Europameister Serge Gnabry zunächst auf der Bank saß, nicht kreieren.

Gegen die gut organisierte Defensive der in der Liga noch sieglos auf einem Abstiegsplatz stehenden Gastgeber leistete sich Hoffenheim immer wieder Fehlpässe. Das Feintuning stimmte nicht. Auf der anderen Seite strahlten die Thüringer aber auch keine Gefahr aus, so dass der erst 19 Jahre alte Schweizer Gregor Kobel kaum geprüft wurde. Er durfte für Stammkeeper Oliver Baumann ran, der für das Liverpool-Spiel geschont wurde.

Auch nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Hoffenheims Flanken kamen nicht an, die Versuche durch die Mitte wurden abgeblockt. Als es dann auf der linken Seite einmal schnell wurde, schlug Amiri zu. Nach Vorarbeit von Wagner und Kerem Demirbay netzte er mit der Pike ein. Erfurts Schlussmann sah dabei nicht gut aus.

Doch auch nach der Führung wurde das Spiel der TSG nicht besser. Nagelsmann brachte mit Gnabry und Uth zwar zwei neue Leute. Die Stockfehler aber blieben. So hätte das 2:0 bei einem Konter fallen müssen: Aber statt auf den einschussbereit stehenden Gnabry abzulegen, vertändelte Kramaric den Ball. In der 89. Minute rettete Kobel mit einer starken Parade den Gästen den Sieg. Bis Dienstag muss Nagelsmann sein Team neu einstellen, um die Chance auf den Einzug in die europäische Königsklasse zu wahren.

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