Hilfe für die Kleinsten

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Das Land will mit Projekten und Geld die Folgen einer Trennung und Scheidung für Kinder abmildern. 400 000 Euro würden für den Elternkonsens und andere Maßnahmen zur Verfügung gestellt, sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in Stuttgart. "Die Zahl der Sorge- und Umgangsrechtsverfahren nimmt stetig zu", meinte die Ministerin. 2011 hatten Familiengerichte im Südwesten in 17 000 Streitfällen über das Kindeswohl zu entscheiden. 50 Prozent der Kinder haben vor ihrem 5. Lebensjahr eine Scheidung erlebt", berichtete Christine Utecht von der Beratungsstelle "Tübinger Weg" des Landkreises Tübingen. Es sei für die Kinder eine extreme Situation, nur zu vergleichen mit dem Tod von Angehörigen. Auch die Eltern bringe eine Trennung emotional oft an den Rand ihrer Möglichkeiten, sagte Utecht auf dem Kongress Elternkonsens.

Elternkonsens richtet sich an Berufsgruppen, die mit Familien in gerichtlichen Trennungs- und Scheidungssituationen in Kontakt kommen. Jugendämter, Richter, Anwälte und Beratungsstellen arbeiten dabei zusammen.

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