Hermann und Wolf fordern schnellen Ausbau der Gäubahn

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Darin fordern sie, die Gäubahn auch im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 in den vordringlichen Bedarf aufzunehmen. Andernfalls komme der Bund auch seinen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Schweiz nicht nach, erklärten die beiden Regierungsmitglieder am Mittwoch in Stuttgart. Hermann ist für Verkehr, Wolf ist für Justiz und Tourismus zuständig.

Die Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich fährt ab Dezember 2017 stündlich - allerdings alle zwei Stunden mit Umstieg in Singen am Bodensee. Grund hierfür sind Verzögerungen bei der Ausstattung der Züge mit der für den Verkehr in der Schweiz nötigen Technik, wie die Deutsche Bahn kürzlich mitteilte. Die zweistündliche Verbindung mit Umstieg soll eine Übergangslösung für ein bis zwei Jahre sein.

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Kommentare

26.07.2016 20:13 Uhr

Ausbau der Gäubahn - eine weitere Lüge ...

mit der sich die S21-Projektbetreiber bei der Volksabstimmung skrupellos Stimmen beschafften. Gerade in der CDU, der Partei der "selbsternannten" Wirtschaftsexperten scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann - entweder für Stuttgart 21 oder die Gäubahn, aber nicht beides.

Ja ja, die CDU. Erst Volksverdummung, welche Vorteile wir alle angeblich durch Stuttgart 21 haben werden und dann kapiert man, wie man durch die eigenen Parteifreunde in Berlin regelrecht im Stich gelassen wird. Mir tun die bisherigen und künftigen CDU-Wähler wirklich leid, bei so einem "christlichen" Gekungel.

(...) "Der Vorsitzende der CDU Villingen-Schwenningen, Klaus Martin, erinnerte in der Vorstandssitzung daran, dass es aus diesem Kreis eine große Zustimmung zu Stuttgart 21 gegeben habe. Dies sei nicht zuletzt auch deshalb so, weil von der Bahn immer betont worden sei, dass damit einhergehend auch der Ausbau der Gäubahn von Stuttgart nach Singen vorangetrieben werde." (...)

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-cdu-macht-sich-fuer-ausbau-der-gaeubahn-stark.4acfb988-9942-4fbb-bc5d-4018ac54bd3c.html

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21.07.2016 12:32 Uhr

Steuergeldverschwendung für nichtsnutziges Bahn-Prestigeprojekt

Wie soll Verkehrsminister Hermann hinbekommen, was die CDU-Helden in 60 Jahren nicht gebacken gekriegt haben, und das, obwohl die Brüder, anders als Hermann, ja die meiste Zeit auch zeitgleich in der für den Ausbau des Schienenverkehrs zuständigen Bundesregierung saßen?

Sind es nicht die gleichen Politiker, Bahnmanager, verbeamtete Juristen, die beim Thema Stuttgart 21 seit Jahren "pacta sunt servanda" vor sich hertragen, sich im Falle der Verpflichtungen gegenüber der Schweiz - analog zum viergleisigen Ausbau der Rheinschiene - einen Dreck um Verträge und Zusicherungen scheren?

Macht ohne Moral - eine Geisel der Menschheit.

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21.07.2016 01:17 Uhr

Gedankt sei Schrott 21

Mehr als 60 Jahre lang waren Bund und Bahn nicht fähig, das zweite Gleis der Gäubahn, das die Franzosen nach dem Krieg als Reparationsleistung abgebaut hatten, zu ersetzen. Jetzt auf einmal pressiert's.

Doch vergebliche Liebesmüh, der Ausbau dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung in die Schweiz wird, wie so viele andere Bahnvorhaben in BW auch, vom CDU-geleiteten Bundesverkehrsministerium üblicherweise nach hinten durchgereicht.

Aufgrund einer völlig verfehlten Bahnpolitik versenkt man lieber Milliarden Euro in einen völlig überflüssigen Tiefbahnhof für S21, die natürlich anderswo dringend fehlen.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/gaeubahn-weiter-eingleisig/-/id=1622/did=17817540/nid=1622/14yr9gh/index.html

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20.07.2016 20:42 Uhr

Der Kniftel...

will sich doch auch mal etwas profilieren.

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