Heidenheims Trainer „stinksauer“ über Niederlage

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Heidenheims Marcel Titsch-Rivero (l.) und Mirko Boland kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen

Heidenheims Trainer Frank Schmidt tat sich nach der unglücklichen Niederlage bei Eintracht Braunschweig sichtlich schwer, seine Emotionen im Griff zu halten. „Wir bemitleiden uns nicht. Wir sind stinksauer, dass wir mit null Punkten nach Hause fahren müssen“, sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten am Freitag nach dem 2:3 (1:1) beim Aufstiegskandidaten.

Schmidt ärgerte sich nicht nur über das Braunschweiger Siegtor von Ken Reichel in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Sondern auch über die Art und Weise, wie seine Mannschaft einen möglichen Sieg hergeschenkt hatte. Zweimal hatte sie geführt.

Man habe gesehen, warum der 1. FC Heidenheim trotz einer guten Saison kein Aufstiegskandidat sei, erklärte Schmidt. „Die Mannschaft investiert sehr viel. Sie hat einen unheimlich guten Charakter, ist bereit, die Dinge umzusetzen, die man ihr mit auf den Weg gibt. Aber wir schaffen es nicht bis zur letzten Konsequenz.“

Nach den Führungstoren von Marc Schnatterer (3.) und Arne Feick (73./Foulelfmeter) hatte Braunschweig durch Mirko Boland (33.) und Christoffer Nyman (78.) ausgeglichen - und traf unmittelbar vor dem Ende zur Entscheidung. „Mir wäre heute ein Punkt zu wenig gewesen, sagte Schmidt. In der Länderspielpause hat Heidenheim vor dem Heimspiel am 2. April gegen die SpVgg Greuther Fürth genug Zeit, den Frust zu bewältigen und Konsequenzen aus der Niederlage zu ziehen.

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