Häftling in der JVA Ravensburg setzt Hungerstreik fort

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Seit knapp zwei Wochen ist ein Häftling in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Ravensburg im Hungerstreik. Der Gefangene werde medizinisch betreut, sein Gesundheitszustand sei stabil, sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Justizministeriums. Auch psychologische Hilfe werde ihm angeboten. Der Mann wolle mit dem Hungerstreik erreichen, dass er in eine andere JVA verlegt wird.

Ursprünglich hatten drei Insassen der JVA seit Mitte August nicht mehr an der Anstaltsverpflegung teilgenommen. Sie hatten zunächst angegeben, sich mit kurdisch-stämmigen Insassen der JVA Heilbronn solidarisieren zu wollen. Dort hatte es nach Angaben des stellvertretenden Anstaltsleiters im Juli eine Protestbekundung kurdischer Häftlinge gegeben, Hintergrund waren Strafmaßnahmen wegen Drogenvergehen. Das Justizministerium sieht jedoch keinen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

Bericht Schwäbische Zeitung

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