Guido Wolf will Residenzpflicht wieder einführen

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf hat gefordert, die Residenzpflicht für Flüchtlinge wieder einzuführen.

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CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf hat gefordert, die Residenzpflicht für Flüchtlinge wieder einzuführen. "Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge und Asylsuchende unbeschränkt in ganz Deutschland unterwegs sein können", sagte er der deutschen Ausgabe der Online-Zeitung "Huffington Post". Die Abschaffung der Residenzpflicht habe die Asylverfahren komplizierter und länger gemacht, sagte Wolf. "Es sorgt für Chaos und macht vielen Menschen Sorgen." Flüchtlinge müssten von Anfang an in dem Ort bleiben, an dem sie untergebracht sind. "Wir sind in einer Situation, in der es auch darum geht, Signale zu setzen", sagte Wolf. Zum Jahreswechsel war die Residenzpflicht abgeschafft worden.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock hat unterdessen die Bundesregierung aufgefordert, falschen Erwartungen potenzieller Flüchtlinge entgegenzuwirken. "Sie erwarten ein Einfamilienhäuschen im Grünen und finden sich auf einer Pritsche in der Messe Stuttgart wieder", sagte Pröfrock, einer von 34 CDU-Funktionären und Unterzeichner eines Schreibens an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Als zweiter Baden-Württemberger hat das Mitglied im CDU-Bezirksvorstand Württemberg-Hohenzollern, Christoph Koch, den Brief unterschrieben. Er sei nicht als Kritik an Merkel zu werten, sondern als Ausdruck der eigenen Sorgen und der der Bevölkerung.

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