Grube verteidigt Kostensteigerung

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Im Streit um die Mehrkosten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 hat sich Bahnchef Rüdiger Grube zu Wort gemeldet. Am Rande einer Tunneleröffnung in Efringen-Kirchen (Kreis Lörrach) sagte er: "Wir sprechen über ein Projekt, in das Milliarden fließen und das in den Jahren 2020 oder 2021 fertiggestellt wird." Es sei klar, dass sich im Laufe der Jahre Rahmenbedingungen und damit auch Zahlen änderten. Er werde dies transparent darstellen. "Es ist besser, das im Laufe der Zeit immer mal wieder zu besprechen und die Fakten auf den Tisch zu legen, anstatt das mit einem Schlag am Ende zu machen und dann möglicherweise böse Überraschungen zu erleben."

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Kommentare

05.12.2012 16:23 Uhr

Wie sagte Schönschwätzer Grube noch?

Die FAZ fragte ihn am 19.11.2011 "Wie groß ist die Gefahr, dass das Projekt an einer Kostenexplosion scheitert - selbst wenn das Volk zustimmt?"
Der ehrliche Kaufmann antwortete: "Ich habe dazu immer gesagt, eine Sollbruchstelle in den Verträgen wäre erreicht, wenn die Kosten 4,526 Milliarden Euro übersteigen. Aber da haben wir noch einen Puffer von mehreren hundert Millionen Euro."
Hahaha!!

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05.12.2012 16:14 Uhr

Die sog. Transparenz des Herrn Grube und seines Konzerns

„Es ist besser, das im Laufe der Zeit immer mal wieder zu besprechen und die Fakten auf den Tisch zu legen, anstatt das mit einem Schlag am Ende zu machen und dann möglicherweise böse Überraschungen zu erleben."

Was Herr Grube da von sich gibt, ist an Unverfrorenheit nicht zu überbieten. Böse Überraschungen erleben wir doch schon seit Anbeginn dieses Projektes, weil die Bahn eben die Fakten nicht auf den Tisch legt, immer wieder beschwichtigt und die Kosten schön gerechnet hat. Bis zur nächsten Lenkungskreissitzung am 12.12. werden die Kosten garantiert wieder im Lot sein. Aber mit dieser Salamitaktik wird Grube nicht durchkommen, da hilft ihm auch Ramsauer nicht.

Die Kanzlerin hat S21 vor zwei Jahren zur Chefsache erklärt, doch jetzt will sich der Bund vor Mehrkosten drücken. Eine Frechheit ohnegleichen, nun der grün-roten Landesregierung das Desaster um S21 anzulasten. Nein, die Schuldigen sind die Strippenziehér der schwarzen Seilschaften, die dieses Projekt erst angeleiert haben.

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