Grenke sieht britischen Kurs beim EU-Ausstieg mit Sorgen

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IHK-Präsident Wolfgang Grenke. Foto: Marijan Murat/Archiv

Nach der Ankündigung Großbritanniens, im Rahmen des Brexits den EU-Binnenmarkt verlassen zu wollen, hat sich der Chef von Baden-Württembergs Industrie- und Handelskammern (BWIHK), Wolfgang Grenke, besorgt geäußert. Sollte die britische Regierung ihre harten Ankündigungen in die Tat umsetzen, hätte das „deutliche Konsequenzen und direkte Effekte für den seit vielen Jahren wichtigen Handel baden-württembergischer Unternehmen mit der Insel“, sagte Grenke am Dienstag.

Zudem würde es dann auch Folgen für den Standort EU für ausländische Direktinvestitionen geben. Die britische Premierministerin Theresa May hatte am Dienstag eine Rede gehalten, in der sie das weitere Vorgehen ihrer Regierung nach dem Brexit-Votum im vergangenen Jahr erklärt hatte. Sie hatte unter anderem gesagt, ihr Land strebe nach dem Brexit keine Mitgliedschaft im EU-Binnenmarkt an - dies könnte heißen, dass Südwest-Firmen im Handel mit Großbritannien Zölle zahlen müssen.

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