Gras unter den Tatzen

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Neue Bewohner des Bärenparks in Bad Rippoldsau: Die Braunbären sind von der Lausitz in den Schwarzwald umgezogen. Foto: dpa

Grüne Wiese mit Bach statt Beton unter den Tatzen: Die Braunbären-Drillinge Bodo, Biggi und Bea sind vom Süden Brandenburgs in die Höhen des Schwarzwaldes umgezogen. In dieser Woche sind sie im Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach (Kreis Freudenstadt) angekommen. Ein wenig fremdeln sie noch. "Die neuen Gerüche, die neue Umgebung, das muss erst einmal verarbeitet werden. Sie haben ständig die Nase im Wind", sagt Park-Leiter Stephan Voegeli.

Die Bären-Geschwister im Alter von 21 Jahren kommen aus einem kleinen Tierpark im brandenburgischen Senftenberg, wo sie beengt auf einem betonierten Areal mit Nachtställen leben mussten. Ihr neues Zuhause ist ein zehn Hektar großes Freigehege, in dem sie sich mit sechs anderen Braunbären und drei Wölfen arrangieren müssen. Darunter ist auch Braunbärin Jurka. Deren Sohn Bruno hatte traurige Berühmtheit erlangt, als er am 26. Juni 2006 in Bayern erschossen wurde.

Der Park in Bad Rippoldsau versteht sich als Einrichtung für den Tierschutz. Wölfe und Bären, die nicht mehr ausgewildert werden können, sollen dort die Möglichkeit haben, ein weitgehend artgerechtes Leben zu führen. Besucher können die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachten. Mit den Neuankömmlingen sind jetzt neun Braunbären im Alter zwischen 16 und 28 Jahren in dem Park. Sie können bis zu 40 Jahre alt werden.

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