Giftige Raupe: Mehr Eichenprozessionsspinner im Südwesten

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Ein Nest vom Eichenprozessionsspinner hängt in einer Eiche. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv  Foto: 

Der Eichenprozessionsspinner sorgt weiter für Ärger in Baden-Württemberg. Nach Einschätzung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg habe die Zahl der Schädlinge im Vergleich zu den Vorjahren etwas zugenommen. Besonders betroffen seien die Oberrheinebene, der Raum Stuttgart, das Neckarland und die Ostalb, teilte das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart am Mittwoch mit.

Die Schmetterlingsraupe befällt vor allem Eichen. „Die Eichen müssen am Waldrand stehen und nach Süden ausgerichtet sein. Die Raupen fressen vor allem die grünen Blätter und Knospen“, sagte Martin Feucht, Experte für Schmetterlinge beim Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg. Ab Mitte Juli würden sich die Raupen dann in Gespinstnestern am Stamm oder an Ästen verpuppen. Der Schaden für die Eichen sei aber gering, da sie nur sehr wenig fressen würden, sagte Martin Feucht.

Für die menschliche Gesundheit geht eine größere Gefahr von den feinen Gifthärchen der Raupen aus. Diese können zu Hautreizungen, Atemnot oder einem allergischen Schock führen. Dabei muss man nicht einmal direkt mit den Raupen in Kontakt kommen. Die Härchen würden schnell abbrechen, und könnten dann mit dem Wind über weite Strecken verteilt werden, so der Experte.

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