GfK wird nicht mehr im SDax gehandelt

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Außenansicht vom Hauptsitz des Marktforschungsunternehmens Gfk. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Das Marktforschungsunternehmen GfK wird ab dem kommenden Mittwoch (22. März) nicht mehr im Kleinwerte-Index SDax gehandelt. Aktien des Finanzdienstleisters MLP aus Wiesloch bei Heidelberg sollen dann die Papiere des Nürnberger Unternehmens ersetzen, wie die Deutsche Börse am Freitagabend mitteilte.

Grund für die Änderung im Index sei die Übernahme von GfK durch den US-Investor KKR. Dadurch liege der Streubesitz-Anteil der Nürnberger nur noch bei 3,34 Prozent. Das Mindestkriterium von 10 Prozent Streubesitz zum Verbleib im SDax werde damit nicht mehr erfüllt.

Millionen-Abschreibungen hatten der GfK 2016 einen Konzernverlust von 136,5 Millionen Euro eingebrockt. Wegen wirtschaftlicher Turbulenzen hatte das Unternehmen stark an Wert verloren. Der GfK-Verein sah sich deshalb gezwungen, einen Investor ins Boot zu holen.

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