Gewerkschaften: keine Doppelbezahlung der Landeschefs

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Eine Doppelbezahlung wie für den Bundeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ist in Baden-Württemberg nicht üblich. Die Landeschefs der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Hans-Jürgen Kirstein und Ralf Kusterer, sind nach eigenen Angaben vom Montag gewählte Personalräte und deshalb freigestellt von ihrer eigentlichen Arbeit als Polizisten. Damit bekommen sie zwar weiterhin Geld vom Land. Doch für ihre ehrenamtliche Gewerkschaftsarbeit steht ihnen nach eigenen Angaben nur eine geringe Aufwandsentschädigung zu - bei GdP-Landeschef Kirstein sind es nach dessen Angaben rund 200 Euro im Monat.

Wendt hingegen war nicht nur von seiner Gewerkschaft, sondern auch aus Steuermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen als Polizist bezahlt worden, ohne dass er als solcher arbeitete. GdP-Landeschef Kirstein übt in der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag) heftige Kritik an Wendts Verhalten, weil dieser nach eigenem Bekunden ausschließlich für die Deutsche Polizeigewerkschaft gearbeitet, aber doppelte Bezüge erhalten habe. „Nach außen ist Wendt immer als Bundesvorsitzender aufgetreten und darum hätte er von den Mitgliedsbeiträgen, wie der Bundesvorsitzende der GdP, bezahlt werden müssen.“ Die GdP und die DPolG sind miteinander konkurrierende Gewerkschaften.

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