Gewerkschaft: Studentenbuden im Südwesten besonders teuer

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Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW, spricht auf Podium. Foto: Christoph Schmidt/Archiv  Foto: 

Studentenbuden sind nach Darstellung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Südwesten besonders teuer. Unter den zehn teuersten Hochschulstandorten deutschlandweit lägen fünf im Land, teilte die GEW am Mittwoch in Stuttgart mit. Der durchschnittliche Quadratmetermietpreis für eine 1-Zimmer-Wohnung oder ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft beträgt nach Erhebung der GEW in Freiburg und Karlsruhe 13 Euro, in Stuttgart 12,50 Euro, in Konstanz und Tübingen 12,20 Euro. Der bundesweite Schnitt liege bei 7,41 Euro.

„Wir fordern eine stärkere finanzielle Förderung der Studierendenwerke und eine bedarfsdeckende Studienfinanzierung“, sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz. In den kommenden Wochen würden mit Beginn des Wintersemesters bis zu 64 000 Studienanfänger eine Bleibe suchen. Die BAföG-Wohnkostenpauschale von 250 Euro reiche nach einer aktuellen Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Instituts in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de bei weitem nicht aus.

GEW

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