Getöteter Pinguin: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

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Humboldt-Pinguine stehen im Luisenpark in ihrem Gehege. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Drei Wochen nach dem Tod eines Pinguins in Mannheim hat die örtliche Justiz die Ermittlungen eingestellt. Weder Polizei noch Veterinäre hätten klären können, wie der Vogel aus seinem Gehege verschwinden konnte und zu Tode kam, teilte die Staatsanwaltschaft in Mannheim am Montag mit.

Der Pinguin war am 11. Februar aus dem Luisenpark verschwunden. Die Behörden hatten zunächst ausgeschlossen, dass er im Gehege gerissen worden oder entlaufen sein könnte. Der Körper des toten Tieres wurde am 16. Februar am Rande eines Parkplatzes ohne Kopf gefunden.

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe hatte nach einer Obduktion mitgeteilt, der Humboldt-Pinguin könnte von einem Fuchs oder einem Hund getötet worden sein. Nachdem die Polizei in Mannheim die Ermittlungen bereits eingestellt habe, beende nun auch die Staatsanwaltschaft das Verfahren, hieß es vonseiten der Justiz.

„Es lässt sich nach wie vor weder ein Diebstahl ausschließen, noch dass er bereits im Gehege einem Wildtier zum Opfer gefallen war“, hatte die Polizei mitgeteilt. Unklar sei weiterhin, auf welche Weise der Vogel verschwunden sei.

CVUA Karlsruhe

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Mitteilung Polizei

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