Geld vom Land für Gartenschau in Überlingen

Die Landesgartenschau 2020 ist die erste direkt am Bodensee. Überlingen richtet sie aus und bekommt dafür fünf Millionen Euro vom Land.

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In gut vier Jahren wird in Überlingen die 28. Landesgartenschau (LGS) eröffnet. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Damit sie bald umgesetzt werden können, hat Alexander Bonde, der Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, der Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker den Bewilligungsbescheid über fünf Millionen übergeben. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm "Natur in Stadt und Land" und ist nur eines von mehreren, aus dem Städte, die eine Landesgartenschau ausrichten, Fördergeld ziehen können.

Die Landesgartenschau in Überlingen ist die erste, die direkt am Bodensee stattfindet, und sie steht unter dem Motto "Natürlich ufernah". Die Stadt versteht die Landesgartenschau als "das größte Zukunftsprojekt der kommenden 50 Jahre", heißt es in einer Pressemitteilung. Überlingen bekomme dadurch alle Chancen, seine einzigartige städtische Identität noch zu verbessern.

Die Entscheidung darüber hatte der Gemeinderat in die Hände der Bürger gelegt. Am 28. April 2013 konnten sie in einem Bürgerentscheid für oder gegen die Ausstellung stimmen. 59,6 Prozent der Bürger, die ihren Wahlzettel abgaben, hatten darauf das "Ja" angekreuzt.

Seither laufen die Planungen. Dabei spielen vor allem die Themen Wasser, Wassererlebnisplätze und Gartentradition eine Rolle. Überlingen hat schon eine lange Gartentradition und verfügt über historische Gärten und Parks, die zusammengefasst sind zum Gartenkulturpfad. Sie werden Teil der Landesgartenschau und durch sie aufgewertet.

Herzstück der Schau soll ein auf Dauer angelegter und vielseitig erlebbarer Bürgerpark am westlichen Stadteingang werden. Die Linie entlang der Überlinger Steiluferlandschaft wird zu einem "grünen Band". Der Mantelhafen wird umgestaltet. Auf 11,5 Hektar Fläche soll im Stadtgarten die Garten-Ausstellung gezeigt werden. Im Haushalt der Stadt sind für die Daueranlagen der LGS 10,8 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt muss selbst noch 5,8 Millionen Euro finanzieren.

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