Gegenwind für Merkel-Kritiker von Stetten

Christian von Stetten (CDU) gehört zu den lautesten Kritikern der Asylpolitik Angela Merkels. Nun ruft ihn der Haller Kreisverband zur Mäßigung auf.

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Widerspruch von der Basis: Christian von Stetten (CDU) muss sich rechtfertigen.  Foto: 

Der CDU-Kreisverband Schwäbisch Hall hat den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten aus Künzelsau aufgefordert, sich in seiner Kritik an der Flüchtlingspolitik zu mäßigen. Jüngst hatte von Stetten sich als einer der Initiatoren an einem Protestbrief von Bundestagsabgeordneten beteiligt, in dem unter anderem von einer "Überforderung unseres Landes" und einer "Änderung der derzeitigen Zuwanderungspraxis" die Rede war. Nun hat der CDU-Kreisvorstand in Schwäbisch Hall einstimmig beschlossen, seinerseits einen Brief an von Stetten zu verfassen. Anstoß nehmen die Lokalpolitiker vor allem an der Formulierung von Stettens, dass der Wahlkreis uneingeschränkt hinter seinen Thesen zur Asylpolitik stehe. "Dies tun wir nicht", schreibt ihm der Kreisvorstand, der auch fragt: "Welche Schritte forderst du? Stacheldraht? Mauer?" Zudem schade seine Kritik an Merkel der Südwest-CDU im Landtagswahlkampf.

"Wir finden vor allem schade, dass wir in der letzten Zeit wenig Zeit hatten, uns mit Christian von Stetten abzusprechen", sagt die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katrin Heinritz auf Nachfrage. Das interne Schreiben sei aber nicht für die Öffentlichkeit gedacht gewesen.

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