Gabriel würdigt Herzog: Mit klaren Worten für Integration

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Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat nach dem Tod Roman Herzogs die Verdienste des früheren Bundespräsidenten gewürdigt. „Roman Herzog hat für einen Dialog zwischen den Religionen geworben, sich mit deutlichen Worten für Integration und gegen jede Form von Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus eingesetzt und frühzeitig auf die Probleme der globalisierten Welt hingewiesen“, heißt es in einem Kondolenzschreiben des Vize-Kanzlers an Herzogs Witwe Alexandra Freifrau von Berlichingen, das die SPD am Dienstag in Teilen veröffentlichte.

Der konservative Politiker habe Deutschland „hervorragend nach innen und nach außen vertreten“, schrieb Gabriel. Herzog, der bis 1994 Präsident des Bundesverfassungsgerichts war, habe „in geradezu weiser Voraussicht“ früh die Parteien davor gewarnt, „allzu viele politische Streitthemen“ zu den Juristen in Karlsruhe zu verlagern. Diese Mahnung habe ihre Bedeutung nicht verloren. Herzog habe sein Amt als Bundespräsident „mit Integrität und persönlicher Autorität“, aber auch „mit Selbstironie und Humor“ geprägt.

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