Flüchtlinge: Amt will einlenken

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Die Umstellung von Sach- auf Geldleistungen für Flüchtlinge im Main-Tauber-Kreis nimmt noch einige Zeit in Anspruch. Ein Sprecher des Landratsamts in Tauberbischofsheim sagte gestern, die entsprechende Forderung von 18 Flüchtlingen, die sich seit Montag in Stuttgart im Hungerstreik befinden, sei nicht von heute auf morgen erfüllbar. Bislang können sie mit einer Punktekarte in einem Shop einkaufen - künftig sollen sie Geldzahlungen bekommen. Die Verträge mit dem Shop könnten aber erst mit einer sechsmonatigen Kündigungsfrist beendet werden - frühestens zum 1. Januar 2014.

Die Flüchtlinge bemängeln unter anderem, sie seien schlecht untergebracht. Zudem fordern sie Geld- statt Sachleistungen. Wie ein Sprecher des Integrationsministeriums erläuterte, sieht das Asylbewerberleistungsgesetz des Bundes prinzipiell vor, dass den Flüchtlingen primär Sachleistungen und nur in Ausnahmen Geldleistungen gewährt werden. Das Land habe die Kommunen aber bereits vor einem Jahr darauf hingewiesen, dass Geldleistungen möglich sind, wenn es dafür gewichtige Gründe gebe.

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