Ministerium erwartet Ergebnisse zu Fipronil-Eiern

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Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen Eiern in einem Karton. Foto: Armin Weigel/Archiv  Foto: 

Das Agrarministerium erwartet frühestens am Mittwoch Erkenntnisse über die Herkunft der mit Fipronil belasteten Eier aus einem hohenlohischen Unternehmen. Proben der eigenen und der zugekauften Eier aus dem Betrieb würden derzeit im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg unter die Lupe genommen, erklärte eine Sprecherin von Landwirtschaftminister Peter Hauk (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Sie betonte, dass es derzeit keine Belege für die Herkunft der vergangene Woche gefundenen belasteten Eier aus Thüringen gebe. Hingegen hatte die Staatsanwaltschaft Heilbronn erklärt, die Eier könnten von dort stammen. Am Freitag war das Pestizid in zwei Proben eines Unternehmens im Hohenlohekreis nachgewiesen worden.

Der Thüringer Betrieb war nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums bereits am 8. August auf den möglichen Einsatz fipronilhaltiger Mittel überprüft worden. Diese Kontrolle hatte keine Anhaltspunkte ergeben.

Dem Agrarministerium liegen bislang auch keine Erkenntnisse über die Nutzung des Giftstoffes Amitraz in Baden-Württemberg vor. Bei einer Analyse der Desinfektionslösung „Dega 16“, die als Auslöser des Fipronil-Skandals gilt, ist in Belgien auch dieses Pestizid entdeckt worden. Man beobachte die Entwicklung im Südwesten aber, sagte die Sprecherin.

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