Feuerwehr übt am Max-Eyth-See Rettung in eiskaltem Wasser

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Feuerwehrkräfte üben auf dem zugefrorenen Max-Eyth See einen Rettungseinsatz. Foto: Andreas Rosar/Archiv

Die Eisdecke auf dem See ist dünn, die Gefahr ist groß: Die Wasserrettung der Feuerwehr Stuttgart hat am Dienstag auf dem Max-Eyth-See geübt, wie ein Mensch aus dem eiskalten Wasser gerettet wird. 16 Einsatzkräfte der Feuerwache Bad Cannstatt, wo die Wasserrettung angesiedelt ist, waren beteiligt. Nach Angaben des für die Übung verantwortlichen Schichtführers, Matthias Seiz, gab es den Ernstfall in diesem Winter noch nicht.

Die Feuerwehrleute übten seinen Angaben zufolge, wie man sich mit einer Art Luftmatratze zur Einbruchstelle vorarbeitet und einen Menschen an Bord holt, bevor die Matte zurück ans Ufer gezogen wird. Außerdem konnten Taucher trainieren, wie sie eine untergegangene Person unter der Eisschicht finden. „Das ist eine hohe physische und psychische Belastung für den Feuerwehrmann, der nur durch das Loch wieder auftauchen kann“, sagte Seiz.

Wer gefährliche Situationen vermeiden wolle, sollte man gar nicht erst aufs Eis gehen, sagte Seiz. „Die Wassertemperatur liegt bei fünf bis sechs Grad, da hält man nur wenige Minuten aus.“ Dann komme es zu Bewusstlosigkeit durch Unterkühlung.

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