Ex-SachsenLB-Manager: Weiter Angebot für Geldauflage

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Das Verfahren gegen einen wegen Untreue angeklagten Ex-Manager der früheren SachsenLB könnte gegen Zahlung einer Geldauflage weiterhin eingestellt werden. Das Landgericht Leipzig erneuerte am Donnerstag in der Verhandlung das Angebot an den den ehemaligen Kapitalmarktvorstand, den Prozess zu beenden, wenn er 80 000 Euro als Geldauflage bezahlt. Ein Datum hierfür wurde nicht festgelegt. Eine erste Zahlungsfrist hatte der ehemalige Banker trotz Verlängerung verstreichen lassen, ohne das Geld zu überweisen.

Die Verteidiger des Mannes hatten dem Gericht zufolge am Mittwoch erklärt, er sei weiterhin bereit, die Auflage zu erfüllen. Warum er bislang nicht zahlte, ist nicht bekannt.

Ungeachtet des Angebots des Gerichts wird der Prozess aber zunächst fortgesetzt. Bei einem für den 10. Februar angesetzten Termin sollen zwei Zeugen aus Irland gehört werden. In Dublin hatte die SachsenLB über irische Zweckgesellschaften riskante Kreditersatzgeschäfte abgewickelt. Diese brachten die Bank an den Rand des Ruins. 2007 wurde sie an die Landesbank Baden-Württemberg notverkauft.

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