Evangelische Kirche: Entschleunigung gehört zum Fasten

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Mit der Fastenaktion „Augenblick mal! - Sieben Wochen ohne Sofort“ will die evangelische Kirche dieses Jahr das Thema Entschleunigung stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Eva-Maria Armbruster, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, sagte im SWR am Mittwoch, das Innehalten sei ein wichtiger Aspekt des Fastens. Das sei im Berufsalltag oftmals schwierig zu realisieren, etwa bei der Arbeit in den Krankenhäusern und Altenpflegeheimen der Diakonie. „Gerade wenn es um Leben und Tod geht, wenn schnell gehandelt werden muss, dann ist es nicht der richtige Moment.“ Aber im Job gebe es viele Beispiele, um permanenten Stress herauszunehmen.

Dazu gehöre es etwa, Entscheidungen nicht sofort zu treffen, sondern sich Zeit zu lassen. Manche Entscheidungen müssten reifen. Auch Kollegen solle man zugestehen, dass sie Zeit brauchen, um sich zu verändern. „Wir Menschen verändern uns ja nicht auf Knopfdruck“, sagte Armbruster. Seit etwa 30 Jahren lädt die Evangelische Kirche mit der Aktion „7 Wochen Ohne“ dazu ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu erleben und zu gestalten.

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