Europapokal für Freiburg kein Thema: Sieg in Augsburg?

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Trainer Christian Streich von Freiburg sitzt vor dem Spiel auf der Bank. Foto: Partick Seeger/Archiv

Trotz des geringen Abstandes zu einem Europa-League-Platz zählt für Trainer Christian Streich und den SC Freiburg weiter nur der Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga. „Es kommen noch zehn Spiele und wir sind noch längst nicht gesichert“, sagte der Coach des Aufsteigers am Donnerstag. Auf Relegationsrang 16 hat der SCF acht Punkte Vorsprung. Bis zum sechsten Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde, fehlt ein Punkt.

Beim FC Augsburg will Streich am Samstag (15.30 Uhr/Sky) daher weitere Punkte sammeln und erstmals gewinnen. Seitdem der 51 Jahre alte Coach den Sport-Club Ende 2011 übernommen hat, konnte er noch nie in Augsburg siegen. „Diesmal wollen wir bestehen“, sagte Streich, dem alle Spieler zur Verfügung stehen.

Er erwartet den FCA mit seinen „üblichen Tugenden“, zu denen er „Aggressivität“ und „viel Wucht“, aber auch gute Fußballer zählt. „Wir wollen uns aus der Umklammerung befreien, die der Gegner anstreben wird“, sagte der SC-Coach. Dass die Augsburger in der Tabelle hinter den Freiburgern stehen, führt er vor allem auf Verletzungsprobleme zurück. Aber er hat auch andere Teams im Blick, die hinter dem SC rangieren.

Wenn Vereine wie Wolfsburg und Hamburg unten drin stehen würden, sei damit zu rechnen, dass sie auch mal mehrere Spiele in Folge gewinnen werden. „Wir wissen, was los ist tabellarisch. Außer den ersten vier ist alles unglaublich eng“, sagte der SC-Coach. Er freue sich zwar auf die nächsten Spiele, zunächst aber auch auf die Länderspielpause in der kommenden Woche: „Ich bin froh, dass wir mal durchatmen können.“

Beim Sport-Club ist die Personalsituation weiterhin sehr gut. Bis auf Reservist Jonas Föhrenbach (Außenbandriss im Knie) sind alle Spieler fit, so dass einige von ihnen wohl am Wochenende in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln werden. Ob Streich in Augsburg wie zuletzt auf die Dreierkette setzt oder zur Viererkette zurückkehrt, wollte er nicht verraten.

Möglich ist auch, dass er die Aufstellung wieder so wählt, dass die Mannschaft während des Spiels auf den Gegner reagieren und zwischen den verschiedenen System wechselt. Schließlich gehöre auch Augsburg zu den Mannschaften, die auf unterschiedliche taktische Varianten gesetzt hätten.

„Zu uns kann ich nichts sagen, weil ich sonst zu viel verrate“, sagte Streich wie üblich. Er sieht die Rotation das auch als „Chance für Spieler, die diese Flexibilität haben“. Dazu gehört Kapitän Julian Schuster, der beim Unentschieden gegen Hoffenheim die meiste Zeit in zentraler Position in der Dreierkette spielte, beim zwischenzeitlichen Wechsel zum 4-4-2 aber ins defensive Mittelfeld vorrückte.

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