EU-Parlament verleiht Menschenrechts-Preis an Jesidinnen

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Die jesidische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verleiht das EU-Parlament zwei Jesidinnen heute in Straßburg den Sacharow-Preis. Nadia Murad und Lamija Adschi Baschar waren im Irak vom IS versklavt worden, konnten jedoch nach Deutschland entkommen. Seitdem erheben die jungen Frauen ihre Stimme gegen die Versklavung ihrer Glaubensschwestern. Der IS trachtet danach, alle Anhänger der religiösen Minderheit im Irak zu töten.

Murad und Baschar waren im Irak in Gefangenschaft des IS. Ihnen gelang die Flucht. Mit Hilfe des bundesweit einmaligen Sonderkontingents der Landesregierung kamen sie dann nach Baden-Württemberg. Murad ist auch UN-Sonderbotschafterin gegen den Menschenhandel.

Mit dem Sacharow-Preis, der mit 50 000 Euro verbunden ist, ehrt das EU-Parlament seit 1988 Menschen oder Organisationen, die sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten einsetzen. Die Namen der Preisträgerinnen waren bereits im Oktober bekannt gegeben worden.

Preisverleihung

EU-Parlament zum Sacharow-Preis

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